Samstag, 24. September 2016

Plastik & Müll vermeiden - warum eigentlich?

Hallöchen meine Lieben,

der totale Wahnsinn! Ein Interview mit mir, inklusive Bilder, wurde in unserer örtlichen Zeitung abgedruckt. Und nicht, dass das schon ausreichen würde - es wurde eine komplette Seite! Und noch dazu die Titelseite. Ich bin total begeistert. Und habe auch richtig positive Rückmeldung erhalten, worüber ich echt begeistert war.

Wenn ihr wollt, könnt ihr euch hier den Text mal ansehen. 

Jedoch wurde ich von einigen Leuten auch gefragt, wieso ich das eigentlich mache.
Deshalb möchte ich euch hier ein paar meiner Beweggründe erläutern.

1.  Das Plastik in den Weltmeeren

Ich war um ehrlich zu sein geschockt, wie viel Plastik bei uns in den Weltmeeren herum schwimmt. Klar, wenn man sich einfach mal im Wald umsieht, fällt einem das ein oder andere Müllteil schon auf - aber das in jedem Quadratkilometer der Weltmeere etwa zehntausend Teile Plastikmüll schwimmen sollen (Quelle: WWF) fand ich wirklich schockierend.

2. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik auf die Tiere

Eine logische Schlussfolgerung ist, nachdem so viel Plastik bei uns in den Meeren schwimmt, einfach das die Tiere das Plastik über die Nahrung mitaufnehmen. Einige Tiere verenden daran, weil sie die Plastikteilchen für Nahrung halten (hierzu gibt es genug Fotos im Internet), genügend Tiere verletzten sich an Plastikteilchen und leiden qualvoll (auch hier sieht man genügend Bilder im Internet) und andere Tiere, wie z.B. Fische nehmen das Mikroplastik (ganz kleine Plastikteilchen - entstehen durch den Zerfall von Plastik) auf, können es aufgrund der Größe nicht verdauen oder ausscheiden und es landet dann zusammen mit dem Fisch auf unserem Teller. Das Mikroplastik, welches übrigens zusätzlich noch durch Kosmetika in die Gewässer gelangt, kann von den Kläranlagen super schlecht bis gar nicht herausgefiltert werden, weshalb wir es dann mit dem Wasser zum geringen Teil wieder aufnehmen.
Wo wir zu dem nächsten Punkt kommen.

3. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Plastik auf die Menschen

Erschreckend fand ich vorallem, dass noch vielen Inhaltsstoffe von Plastik unerforscht sind - vorallem im Hinblick auf die Wirkung auf den Menschen.
Hierzu kann man auch etwas in dem Bericht vom Nordbayerischen Kurier (siehe oben) von Professer Dr. Laforsch lesen, der die Wirkung von Mikroplastik an Muscheln erforscht.
Nehmen wir als Beispiel: Bisphenol A - Plastikprodukte aus Polycarbonat werden seit ca. Anfang der 50 Jahren vertrieben, erst zum 01.03.2011 wurde die Produktion von Babyflaschen mit dem Inhaltsstoff Bisphenol A verboten, weil man erkannt hat, dass dieser Stoff hormonell wirksam ist (ähnlich dem Östrogen). Hieran sieht man, wie sehr doch die Politik ersten von der Plastiklobby unter Druck gesetzt wird und zweitens wie lange die Erforschung der verschiedenen Stoffe dauert.
Erschreckend fand ich auch eine Aussage von Margot Wallström im Film Planet Plastik, dass in den letzten 10 Jahren (als der Film gedreht wurde) nur für 11 Inhaltsstoffe eine Gefahrenanalyse durchgeführt wurde, es allerdings über 100.000 Substanzen gibt, welche eigentlich untersucht werden hätten müssen. 10 Jahre für 11 Substanzen - eine ganz schön lange Zeit. Auch krass finde ich, dass die Industrie sagt: Ihr könnt nicht nachweisen, dass die Stoffe nicht gefährlich sind - also verwende wir sie weiter. Normalerweise müssten es doch so sein, dass die Industrie nur Inhaltsstoffe verwendet, welche nachweisbar nicht schädlich sind.

4. Umweltverträglichkeit & Konsumgedanke

Plastik wird aus Erdöl hergestellt, die Ressourcen hierfür sind knapp, das weiß wohl jeder. Also wieso verschwenden wir dann unsere wertvollen Ressourcen, um mal kurz etwas verpackt zu haben, was nach ein paar Minuten eh wieder im Müll landet? Wir konsumieren aktuell so viel, dass die Ressourcen der Erde für dieses Jahr schon seit dem 08. August aufgebraucht sind. Dieser Tag wird "Earth Overshoot Day" genannt und findet erschreckenderweiße immer eher statt (Quelle: Wikipedia). 1987 war dieser Tag noch am 19. Dezember, in diesem Jahr bereits am 08. August. Sprich: Wir leben aktuell im Minus - und die Erde ist unser Kreditgeber - nur was machen wir: wenn dieser Kreditgeber nicht mehr mitspielt? Durch die Auseinandersetzung mit Plastik und meinem Konsum habe ich erstmal festgestellt, dass ich eigentlich zu viel besitze. Die Frauen unter euch kennen das bestimmt, man denkt: "Man hat nichts anzuziehen", dabei ist der Kleiderschrank eigentlich voll.

Auch ein Aspekt am Plastik ist, dass viele Produkte nicht recycelt werden, sondern einfach in Müllverbrennungsanlagen mit verbrannt werden. Plastikartikel, welche nicht in Recyclingprozess mit einbezogen werden benötigen eine unglaublich lange Zeit, bis sie sich von selbst zersetzen - meist über 400 Jahre. Manche Produkte werden sich vermutlich nie zersetzen.

Vermutlich gibt es noch deutlich mehr Gründe auf Plastik zu verzichten bzw. den Plastikmüll so gut es geht zu vermeiden, aber das waren für mich jetzt erstmal die Wichtigsten.

Ich hoffe ein paar von euch mit dem Artikel angesprochen oder vielleicht sogar informiert zu haben.
Lasst mir gerne mal eure Meinung zu dem Thema da :)

Liebe Grüße

eure





Dienstag, 20. September 2016

Julchens Traumwelt is back!!!



Hallöchen meine Lieben (also falls da außen noch jemand ist?),


nach über einem Jahr melde ich mich wieder zurück.

Ich weiß zwar noch nicht, wie oft und regelmäßig ich etwas hochladen werde, da ich Privat zur Zeit sehr eingebunden bin, aber ihr werdet auf jedenfall wieder etwas von mir zu lesen bekommen.

Im Laufe der Zeit habe ich mich etwas verändert, habe mir Gedanken über den Konsum gemacht, über die Welt und was wir mit ihr anstellen und all sowas.

Also wenn ihr Lust habt, darüber etwas zu lesen und mich auf meiner Reise begleiten wollt, freue ich mich :)

Wir hören uns :)

Liebe Grüße 

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